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Faszination Kanada

Erinnerungen an Banff und Jasper

Bin nun wieder auf die Ranch zurück gekehrt. In den letzten zehn Tagen konnte ich euch leider keine Bilder präsentieren, das möchte ich an dieser Stelle nachholen. Die Auswahl der Fotos viel mir schwer, daher habe ich einfach alle schönen Fotos beigefügt. Auf einen der Bilder ist ein Wolf zu erkennen. Wer von euch entdeckt ihn?

Die ersten Bilder stammen aus Banff und dessen Umgebung. Vom Sulphur Mountain hat meinen einen schönen Rundumblick auf Banff und die Gegend.

In Banff habe ich sechs Tage verbracht, von denen ich die meiste Zeit mit Wandern verbracht habe. Der erste Tag in Banff war leider ziemlich verregnet. Wollte aber die Zeit nutzen und bin dennoch auf Erkundungstour gegangen.

Aber am nächsten Tag erblicke ich einen sonnigen Morgen. Meine gute Laune stieg weiter, als ich – ca. 8000 km entfernt von meiner Heimat – einen alten Schulfreund in der Küche des Hostels traf. Wie klein ist die Welt! Er befindet sich im Urlaub und reißt mit seinem Bruder durch Kanada. Die beiden hatten bereits zwei weitere deutschsprachige Gefährten kennengelernt. Nun zu Fünft und mit einem Auto unter dem Hintern zogen wir los, um das Umland von Banff zu erkunden. Die erste Station führte uns zum Johnston Canyon, der zu einem wunderschönen Plato hochführte.

Zu fünft unterwegs fühlte man sich gleich etwas sicher in der Wildnis. So wagten wir auch die Wege zu nehmen, die man alleine lieber nicht genommen hätte. Das aufregendste war wohl die Flußüberquerung, bei der ich fast ins Wasser gefallen wäre.

Am nächsten Tag stand der Moraine Lake auf dem Programm. Zu Beginn meiner Kanadareise, war mein einziges festes Ziel, diesen See mit eigenen Augen zu sehen.

Das Wasser wunderschön, die Berge (insgesamt zehn Gipfel) und der Wald ergeben zusammen einen faszinierenden Anblick. Aber wir wollten nicht nur den See bewundern, sondern auch den Sentinal-Pass besteigen. Die 800 Höhenmeter zogen sich durch einen in gelb gefärbten Lärchenwald, über mehrer Platos bis hin zum letzten steilen Anstieg auf den Pass.

Oben auf dem Pass wo man nur Steine erwarten würde, liefen jede Menge neugierige und freche Streifenhörnchen herum. Die Taschen mussten wir verschließen, sonst wären die auch dort hinein gegangen.

Der Abstieg stellte sich als große Herausforderung für uns alle heraus. Der Trail nicht zu erkennen, z.T. vereiste schneebedeckte Stellen, der felsige Untergrund, der keinen sicheren Halt gewährleistete und die Steilheit des Hangs machten den Rückweg zu einem Wagnis.

Aber der Anblick, der uns sich bot, war traumhaft.

Nach fünf Tagen in Banff machten wir uns am sechsten Tag in Richtung Jasper auf. Auf dem Weg dort hin boten sich uns einige Highlights.

In Jasper angekommen löste sich die Gemeinschaft auf und ich mietete mir ein Auto, in dem ich drei Nachte verbrachte. Alleine unterwegs erlebte ich so Einiges. Vor allem die Kanutour und das Bedürfnis ein Bild von Spirit Island zu machen, werde ich wohl so schnell nicht vergessen.

Am letzten Tag war ich schließlich noch einmal am Mount Edith Cavell wandern. Dort konnte ich noch eimal einen imposanten Gletscher und den darunter liegenden See bewundern.

Nun bin ich wieder in Merritt und werde erst einmal wieder etwas arbeiten. Ich denke, in knapp zwei Wochen werde ich mich nach Vancouver und Vancouver Island aufmachen. Weitere Bilder findet ihr hier.

Nun denn, wer von euch hat den Wolf gesehen? Wer ihn noch nicht entdeckt haben sollte, dem sei gesagt, dass der Wolf blau ist!

5 Antworten auf „Erinnerungen an Banff und Jasper“

Schau dir besonders den See an, in dem sich die Berge spiegeln. Schau aber von weiter weg auf das Bild, man kann ihn nicht übersehen! Er ist ziemlich groß!

Ich seh ihn auch! Sehr cool. Ich verfolge auch jeden Deiner Einträge, und muss sagen diese Bilder beeindrucken mich am meisten. Das sind ja wahnsinns Farben. Anscheinend muss ich Kanada auf meiner To Do Liste ein wenig nach oben schieben.
Lass es Dir gut gehen.

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