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Eine schöne Zeit… die letzten Tage…

Die letzten Tage waren noch einmal sehr abwechslungsreich. Neben dem Reiten, haben wir auch wieder jede Menge Zäune gebaut, ich war das letzte Mal im Pub (dabei etwas zu tief ins Glas gesehen) und das erste Mal mit einer richtigen Waffe geschossen.

Wie versprochen, präsentiere ich euch noch ein kurzes Video von mir während der Arbeit. Dazu musste ich aber erst einmal jemanden finden, der bereitwillig die Kamera auf mich hält. Dabei ist zwar kein perfektes Video entstanden – wirklich erkennen kann man mich nicht – aber es sollte doch ein kleiner Beweis sein, dass ich auch wirklich geritten bin.

[youtube whlezNosnaw]

Am Donnerstag Abend war ich das letzte Mal im Pub. Alle Cowboys von der Ranch waren mit und wir erlebten noch einmal einen lustigen Abend. Es wurde jede Menge Geschichten erzählt, u.a. das die Cowboys beim letzten Ausritt – ich war an dem Tag leider nicht dabei – eine Kuh vorgefunden hatten, die auf der Seite lag und deren Bauch ungefähr doppelt so groß war wie üblich; der Margen war aufgebläht. Kurzer Hand nahm einer der Cowboys ein Messer und stach es ihr kurz unterhalb der Rippen in Magen und steckte einen Finger herein, damit die Gase nicht zu schnell entweichen. Es muss wohl ziemlich gestunken haben. Hätten sie es nicht gemacht, dann wäre die Kuh gestorben. Jetzt besteht jedoch die Gefahr, dass sie an einer Infektion stirbt.

An diesem Abend habe ich leider etwas zu häufig gesagt: „one more, please“. vier Stunden später, 77 Bugs ärmer, 30 Minuten holper Straße hinter mir, war ich wirklich froh im Bett zu liegen. Ich war anscheinend so gut gelaunt, dass ich einfach mit Kontaktlinsen und Kleidung schlafen gegangen bin =(.

Naja, auf den nächsten Morgen hätte ich wirklich verzichten können. Um 6 Uhr raus und das Gefühl immer noch zu viel Alkohol im Blut zu haben, ging es mit dem Errichten von Zäunen weiter. Ich war froh, als der Tag endlich vorbei war.

Das Highlight der letzten Tage auf der Ranch war jedoch das Schießtraining am Samstag. Ich durfte ein paar Schuss aus einer Winchester feuern. Für das erste Mal habe ich doch recht gut geschossen. Aus ca. 50m habe ich die ein oder andere Dose getroffen. Es war aber ziemlich laut und zu Beginn hatte ich auch ein etwas mulmiges Gefühl.

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